Fortsetzung: Bericht 3. Turniertag (Donnerstag)
Petkovic ist damit die einzig verbliebene Deutsche im Juniorinnen-Einzel. Auch Sabine Lisicki (LTTC Rot-Weiß Berlin/2:6, 2:6 gegen die Australierin Olivia Lukaszewicz/Nummer sechs) sowie Madlen Kadur (TTV Altenburger TC/1:6, 1:6 gegen die Russin Yaroslava Shvedova/Nummer vier) verloren ihre Matches, allerdings nicht ganz unerwartet gegen deutlich besser platzierte Gegnerinnen. Am Freitag trifft Andrea Petkovic auf Shvedova, die in der ITF-Juniorinnenrangliste auf Position 35 steht.
Bei den Junioren sind noch Jochen Schöttler (TC Grün-Weiß Mannheim/Nummer drei) und Benedict Halbroth (TC Römerberg) im Rennen. Schöttler hatte bei seinem 6:0, 6:0 gegen den australischen Qualifikanten Andres Thomas leichtes Spiel. Eine kleine Überraschung schaffte Halbroth als 13. der Setzliste mit einem 6:3, 7:6 über die Nummer vier, Dyran Arnould aus den USA, der im ITF-Ranling 40 Plätze vor ihm steht. Deutlich größer hätte jene von Victor Schmid (SGT Geroksruhe Stuttgart) werden können, der den Turnierfavoriten Vivek Shokeen aus Indien als Ungesetzter am Rande einer Niederlage hatte und nach 2:6, 6:4 im dritten Satz erst im Tie-Break (5:7) knapp passen musste.
Morgen trifft Halbroth auf den Australier James Lemke (Nummer elf), Schöttler auf die Nummer zehn, Antonio Veic aus Kroatien.
Anne Lange